Irlän­di­sche Kon­ten und gefälsch­te Ord­nungs­geld­ver­fah­ren – so schüt­zen Sie sich 

Aktu­ell kur­sie­ren gefälsch­te Schrei­ben, die angeb­lich vom Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern (BZSt) stam­men. Die Betrü­ger for­dern hohe Sum­men im Rah­men eines „Ord­nungs­geld­ver­fah­rens“ wegen unter­las­se­ner Offen­le­gung von Umsatz­zah­len. Ach­tung: Es han­delt sich um Fäl­schun­gen!  

Wor­um geht es? 

In den letz­ten Tagen und Wochen haben meh­re­re Man­dan­ten Schrei­ben erhal­ten, die auf den ers­ten Blick offi­zi­ell aus­se­hen. Dar­in wird behaup­tet, es lägen nicht offen­ge­leg­te Umsatz­zah­len vor und es dro­he ein Ord­nungs­geld in Höhe von meh­re­ren Hun­dert Euro. Die IBANs in die­sen Schrei­ben füh­ren jedoch auf irlän­di­sche Kon­ten – ein kla­res Warn­si­gnal! 

So erken­nen Sie die Fäl­schung 

  • Absen­der: Die Schrei­ben geben sich als BZSt aus, stam­men aber nicht von der offi­zi­el­len Behör­de. 
  • IBAN: Die ange­ge­be­nen Kon­ten sind im Aus­land (bis­her Irland). 
  • Inhalt: Dro­hung mit Ord­nungs­geld wegen angeb­lich feh­len­der Umsatz­mel­dun­gen. 

Was tun, wenn Sie so ein Schrei­ben erhal­ten? 

  1. Nicht bezah­len! Über­wei­sen Sie auf kei­nen Fall Geld an die ange­ge­be­ne IBAN. 
  2. Prü­fen: Kon­tak­tie­ren Sie Ihr zustän­di­ges Finanz­amt oder das BZSt direkt, um die Echt­heit des Schrei­bens zu klä­ren. 
  3. Mel­dung: Infor­mie­ren Sie Ihre Steu­er­be­ra­tung oder das BZSt über den Betrugs­ver­such. 
  4. War­nen: Sen­si­bi­li­sie­ren Sie Ihre Mit­ar­bei­ter und Kol­le­gen für die­se Masche. 

Offi­zi­el­le Kanä­le nut­zen 

Das BZSt warnt regel­mä­ßig vor sol­chen Betrugs­ver­su­chen. Ech­te Schrei­ben des BZSt ent­hal­ten immer offi­zi­el­le Kon­ten in Deutsch­land und sind klar als behörd­li­che Post erkenn­bar. 

Unser Tipp 

Sei­en Sie beson­ders vor­sich­tig bei uner­war­te­ten Zah­lungs­auf­for­de­run­gen – auch wenn sie auf den ers­ten Blick offi­zi­ell aus­se­hen. Im Zwei­fel immer nach­fra­gen!